
[259]
Die Hyperinflation 1923 macht Deutschland zu einem beliebten Reiseziel. Mit der "B***fähre nach Deutschland, da sind 2 Billionen Mark noch 2 Öre wert!" tönt es vornehmlich aus skandinavischen Lehrerkehlen.
Großbritannien ist im Deutschen Reich vor allem auf der Suche nach billigen Arbeitskräften. So sehen wir im obigen Foto, wie sich die Lehrerin Maria Liesefeld bei einer Kandidatensichtung vor den Augen des britischen Secretary of Silly Walks um eine Stelle bewirbt.
Acryl auf Karton
Format ca. 18 x 24 cm

[258]
"Abtreter"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitbindungslehrer Josef Ph. Buckenhüskes benötigt dringend einen neuen Fußabstreifer. Kurzum gelingt ihm dies in Eigenleistung durch die Entwicklung des Querrips. Sehr gerne hätte er dies durch die Verwendung von Kokosfasern geschafft. Nach dem Verlust ( Abtretung - wie passend) der Kolonien ist dieses Material allerdings kaum noch aufzutreiben...
RQ 6/2

[257]
"Panama"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitcouponkleber Josef Ph. Buckenhüskes arbeitet fleissig an den Prototypen. Dennoch gelingt es ihm noch nicht, den richtigen Anschlag zu finden, wie die obige Probe aus seinem Stoffcoupon zeigt.
P 2/2

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"Galgenvögel" auf einer einwöchigen Wanderung von Stadtilm an der Ilm nach Bad Berka in den zwanziger Jahren.
Acryl auf Karton
Format ca. 18 x 24 cm

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"Sateng"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitrietstecher Josef Ph. Buckenhüskes ist enttäuscht über den kommerziellen Misserfolg, den ihm seine Arbeiten bescheren. Keine Weberei im Umkreis will seine Entwürfe produzieren. Aus Ärger darüber erfindet er den "Atlas" neu. Eigentlich eine Bindung, die einen lockeren Fall des Gewebes verspricht. Buckenhüskes jedoch schlägt so fest an, dass er, hätte er zu dieser Zeit bereits das nötige knoff hoff, mühelos eine Frottierware erzeugen könnte.
A 1/7 (3)

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"Streep"
1923: Um ein wenig mehr Abwechslung in seinen Alltag zu bringen, variiert der Hülfsweichensteller und Freizeitpatroneur Josef Ph. Buckenhüskes den diagonal verlaufenden Streifen. Er erfindet den beliebten Mehrgratköper.
K 3/2 1/2 Z-Grat

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"Nietenbux"
1923: Ein Geschenk eines Vetters aus Amerika wird vom Hülfsweichensteller und Freizeitplagiator Josef Ph. Buckenhüskes direktement für sein Sammelalbum nachgewebt. Der Versuch, den gleichseitigen Köper unter der Bezeichnung "Jiens" auf den Wochenmarkt zu bringen, scheitert kläglich.
K 2/2 Z-Grat

[252]
"Köper"
1923: Die Arbeitskleidung des Hülfsweichenstellers und Freizeithandarbeiters Josef Ph. Buckenhüskes inspirierte ihn zu obigem Gewebe in Köperbindung.
K 3/5 Z-Grat

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"Linnen"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitwebbestuhler Josef Ph. Buckenhüskes erstellt ein weiteres Musterbuch. Diesmal eines, in dem er seine kunstvoll gefertigten, auf einem 16-Schaft Handwebstuhl ohne Kontermarsch produzierten Prototypen archivierte.
Bei obigem Werk handelt es sich um ein Leinwandgewebe
L 1/1