(c) - POP SKURRILIST - Feine Qualitätskunst seit 2007
Mittwoch, 20. Januar 2010
(c) eric prieditis
[722]

"Aushäusig"

oder

"Herr-Im-Haus Plast"


Acryl auf Leinwand


Format: ca. 13 x 18 cm

Ein gänzlich neues Produkt um sich eines alten Leidens zu entledigen: dem engagierten aufmüpfigen und vorlauten Betriebsrat. Einfach über die Fresse kleben und Ruhe ist! Natürlich zeigt die Klebefläche nach unten, denn Statussicherung funktioniert derzeit nach unten!



(c) eric prieditis
[721]

"Aushäusig"

oder

"Vorsicht! Glatteis!"


Acryl auf Leinwand


Format: ca. 13 x 18 cm


Vor der Türe ausgerutscht, nimmt der Protagonist lieber eine Fraktur des Schädels in Kauf, als daß er Bier verschüttet...

Der Protagonist und die Flasche blieben beide heile.

Fundort im Kommentar



Samstag, 16. Januar 2010
(c) eric prieditis
[720]

"Aushäusig"

oder

"Hl. Abend kamen die Enkel"


Acryl auf Leinwand


Format: ca. 13 x 18 cm



(c) eric prieditis
[719]

"Aushäusig"

oder

"Otto W. hat seiner Familie noch nichts von seiner Personalfreisetzung erzählt"

- und begibt sich, wie üblich, auf den Weg zur Arbeit... denkt zumindest die Familie


Acryl auf Leinwand


Format: ca. 13 x 18 cm



(c) eric prieditis
[718]

"Aushäusig"

oder

"Zentimeter vor der Personalfreisetzung"


Acryl auf Leinwand


Format: ca. 13 x 18 cm



Donnerstag, 14. Januar 2010
(c) eric prieditis
[717]

"Der entfesselte Blick auf die Shedhallen"

Tuschen auf Karton

Format: ca. 20 x 30 cm

1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitgummifetischist Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. scheint vom Kubismus inspiriert. Die Shedhalle dient im Kempener Raum für gewöhnlich der Unterbringung einer Weberei. Erhärtet wird die Vermutung, daß es sich um eine Weberei handelt durch die vielen kleinen und zarten Striche der Tuschefeder.
Wie Kett- und Schußfäden wirken sie auf den Betrachter und erwecken den Eindruck, selbst Teil eines Gewebes zu sein...



Mittwoch, 13. Januar 2010
(c) eric prieditis
[716]

"Kurbelgrube"

Collage
Format: ca. 30 x 40 cm

1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitarbeitskämpfer Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. bewirbt sich mit der obigen Arbeit bei einem Wettbewerb. Leider geht aus den Notizen des Josef Ph. Buckenhüskes nicht hervor, für welchen.
Sicher ist nur, dass Buckenhüskes mit dieser Collage den sog. "Putzjungen" ein Denkmal setzen wollte.
Zur Veranschaulichung:
Wenn aus einer Dampfmaschine das in der Kurbelgrube angefallene Öl entfernt werden musste, wurde dies oft durch die Putzjungen erledigt, die bei Stillstand der Maschine in die Grube krochen und das Öl manuell entfernten. Häufig sind dann beim Anfahren der Maschine die Jungen noch in der Grube gewesen und erdrückt worden.



(c) eric prieditis
[715]

"Die Abendmutter"

Ölkreide auf Karton
Format: ca. 30 x 28 cm

1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitverist Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. visualisiert eine Volkssage des Kempener Umlands. Die "Abendmutter" kommt nach Einbruch der Dunkelheit, um ihre getöteten Kinder zu suchen. Wenn dann gerade zufällig ein minderjähriger Vagant noch auf der Straße sich befinden sollte, dann wird er von der "Abendmutter" für einen der ihrigen Kinder gehalten und - schwupps- einkassiert. Vermutlich zieht diese ihm dann noch die Ohren lang, bevor er mit der Abendmutter dann das Reich der Finsternis bereist. Für immer!

Buckenhüskes wollte mit dieser Abbildung einer neuen sozialen Wirklichkeit seinen Anspruch als Vertreter der niederrheinischen neuen Sachlichkeit erheben.
War es bei den halbstarken Kempenern doch durchaus üblich, sozusagen als "Mutprobe" - heute hieße es vielleicht "Initiationsritus" oder "Konstruktion von Männlichkeit"- während der von den belgischen Truppen verhängeten Sperrstunde durchs Städtchen zu flitzen.
Da die Wachtposten mitunter auch das Feuer eröffneten, darf man die Zeichnung des Josef Ph. Buckenhüskes wohl auch ein wenig als Mahnung verstehen.