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Sonntag, 23. August 2009
(c) eric prieditis
[610]

"Der Absturz auf dem Marsch nach dem Platz an der Sonne"


1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitkonkav Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. zeigt im obigen Werk den Abschluss des "Abenteuers" Weltkrieg. Eine Figur stürzt hinab, inmitten von schwarz dargestellten Explosionen. Der Stahlhelm, und somit ein letzter Rest von Schutz ist verloren. So, wie auch der Krieg.

Durch die Wahl des Titels verrät uns Buckenhüskes, dass er kein Anhänger der sogenannten "Dolchstoßlegende" ist, sondern die Schuld am ganzen Schlamassel der Schützengräberei woanders zu suchen ist...

"Der Absturz auf dem Marsch nach dem Platz an der Sonne" wurde von weiten Teilen des niederrheinischen Bürgertums als blanke Provokation angesehen. Der Hülfsweichensteller und Freizeitkonvex Joseph Ph. Buckenhüskes wurde jedoch nicht wichtig genug eingeschätzt, um an ihm ein juristisches Exempel zu statuieren. Er und seine künstlerische Tätigkeit wurden einfach weiterhin mehr oder weniger ignoriert.
Dies führte sicherlich auch dazu, dass Buckenhüskes heute den wenigsten Kempenern ein Begriff ist...



Eine Detailaufnahme findet der Betrachter in den Kommentaren.


Acryl und Tusche auf Papier


Format ca. 20 x 30 cm



Freitag, 21. August 2009
(c) eric prieditis
[609]

"Wildgänse rauschen"


1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitschützearsch Joseph Ph. Buckenhüskes überdenkt seine Empfindungen noch einmal und fertigt im Anschluss an "Der Schimmer der grünen Hoffnung vor Mons"[608] das obige Werk.


Buckenhüskes hat die flechtenartige Struktur der Farbe beibehalten, ihren Anteil allerdings wesentlich reduziert. Die Hoffnung ist vielleicht doch nicht so groß....

Er selbst schreibt dazu: "Die Tage in Mons, der Ruhe und Erholung gewidmet, vergingen zu schnell..."

Eine Detailaufnahme findet der Betrachter in den Kommentaren.


Acryl und Tusche auf Papier


Format ca. 20 x 30 cm



Freitag, 21. August 2009
(c) Eric Prieditis
[608]

"Der Schimmer der grünen Hoffnung vor Mons"


1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeiteingräber Joseph Ph. Buckenhüskes lässt seinen Empfindungen spontan freien Lauf und erschafft das obige Werk mit dem Titel: "Der Schimmer der grünen Hoffnung vor Mons"

Zweifelsfrei nimmt Buckenhüskes abermals Bezug auf seine Vergangenheit als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg. In diesem Fall darf angenommen werden, dass es sich um eher ruhige Momente an der Front handelte, vielleicht war Mons "Etappe".
Buckenhüskes hat die Farbe derartig strukturiert, dass sie sich wie Flechten über das Gemälde ziehen. Ein Bild der Stille und eben der bereits genannten Hoffnung, vielleicht gar Hoffnung auf ein neues Leben...

Eine Detailaufnahme findet der Betrachter in den Kommentaren.


Acryl und Tusche auf Pappe


Format ca. 24 x 32 cm



Donnerstag, 20. August 2009
(c) eric prieditis
[607]

"Liebeserklärung an die Linje"

von Josef Ph. Buckenhüskes

Kempen, 1923: der Hülfsweichensteller und Freizeitpinstriper Josef Ph. Buckenhüskes steht noch unter dem Einfluss der fernmündlichenTeilnahme an der Sommerakademie des Stuttgarter Kunstprofessors Adolf Hölzel. Thema im Sommer 1923: "Der Tag der tausend Striche - Vom Zeichnen als Ursprung des bildnerischen Denkens"

Buckenhüskes reduziert die "Tausend Linien" allerdings auf eine einzige und schafft somit eine Essenz des Zeichnens.


Tusche auf Papier

Format ca. 20 x 30 cm