
[676]
"Aushäusig XXVI"
oder
"Piepmatz"
oder
"Einen Stein! Einen Stein!" (angeregt durch ein Déjà-vu bei Frau bona und Frau bona
Acryl auf Leinwand
Format: ca. 13 x 18 cm
Ja, der arme Piepmatz! Ganz klein und alleine da draußen...
Wäre er in Spanien, schon hätte sich eine deutsche Seele seiner angenommen und für viele seiner mitaushäusigen Piepmätze einen Hilfsfond gegründet... aber hier...
-einen Stein, bitte...
Der Piepmatz hat genistet
siehe Kommentar

[675]
"Aushäusig XXV - Gestern ein König"
oder
"CYA"
Acryl auf Leinwand
Format: ca. 13 x 18 cm
Gechasste Manager fühlen sich so
Im obigen Beispiel hat der Protagonist allerdings noch einen guten Rat: "CYA" - Cover your a***. frei übersetzt: "Bedecke Deine Blöße".
Hätte er den Rat selbst beherzigt, wäre ihm nicht mulmig geworden, als seine Spesenabrechnung kontrolliert wurde...
Wer das Bild sucht, findet es im Kommentar...

[674]
"Aushäusig XXIV - Gestern ein König"
oder
"Heute ein Jammerlappen"
Acryl auf Leinwand
Format: ca. 13 x 18 cm
Gechasste Manager fühlen sich, trotz hoher Abfindungen, ungerecht behandelt. Auch die ehemaligen sozialen Netzwerke distanzieren sich zunehmend. Ist der ehedem Erfolgreiche doch nun ein Versager.
Um diesen Identitätsverlust zu kompensieren, entdecken immer mehr ehemalige Manger ein neues Betätigungsfeld: Graffiti!
Noch etwas ungeübt und unsicher in der Typo, markieren sie auf der Suche nach Aufmerksamkeit ihr Revier.
Und das mit gänzlich neuen "Tags", denn ihre Terminologie haben die ehemaligen Manager beibehalten.
Im obigen Bild sehen wir eine besondere Gattung: den Jammerlappen.
Durch die geradezu winselnde Botschaft: "I was so proud to be part of this fantastic brand", versucht er noch eine Tür offen zu halten, für eine eventuelle Rückkehr an seinen Arbeitsplatz. Lächerlich!
Wehe, wenn man dann keine echten Freunde hat! Oder: selbst schuld...
Die Werke [669], [673] und [674] werden am Sonntag, den 15.11.2009 im Raum Düsseldorf vor die Tür gesetzt...
#674 ist nun gehängt. Schaut in den Kommentar...

[673]
"Aushäusig XXIII- Gestern ein König"
oder
"PLS"
Acryl auf Leinwand
Format: ca. 13 x 18 cm
Gechasste Manager fühlen sich, trotz hoher Abfindungen, ungerecht behandelt. Auch die ehemaligen sozialen Netzwerke distanzieren sich zunehmend. Ist der ehedem Erfolgreiche doch nun ein Versager.
Um diesen Identitätsverlust zu kompensieren, entdecken immer mehr ehemalige Manger ein neues Betätigungsfeld: Graffiti!
Noch etwas ungeübt und unsicher in der Typo, markieren sie auf der Suche nach Aufmerksamkeit ihr Revier.
Und das mit gänzlich neuen "Tags", denn ihre Terminologie haben die ehemaligen Manager beibehalten.
So sehen wir im obigen Bild die Buchstabenkombination "PLS", das E-Mail-Kürzel für "please"...
Fundort im Kommentar
Aus Ärger über Diverses, habe ich allen Mut zusammengenommen und eine richtig schlechte Bilderschau zusammengeklopft, mit dem kitschigsten, was ich meiner Meinung nach finden konnte...so richtig schön anspruchslos, aus meiner Wohnkammer...
Die Band, die für die Bilderschau herhalten muss, kann nix dafür!!! die waren mit im Paket...
Es hat nie eine Band gegeben! (Anm. d. Red.)





Die Schiebeschau dazu befindet sichin den Kommentaren im Schrank, die Nachbarn hatten sich beschwert...
[672]
Vielen Dank an Josep V. P., der mir kurzzeitig seine Figurensammlung zur Verfügung stellte! =)
Es hat nie eine Band gegeben! (Anm. d. Red.)





Die Schiebeschau dazu befindet sich
[672]
Vielen Dank an Josep V. P., der mir kurzzeitig seine Figurensammlung zur Verfügung stellte! =)

[671]
"Jecke-di-Jeck"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitdull Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. gestaltet zum Karnevalserwachen eine sehr aparte Maske aus Karton.
Schwer beeindruckt von einem Karnevalserwachen in Erkelenz entschloss sich der brave Buckenhüskes, eine weniger rustikale Verkleidung zu wählen.
Nach mündlicher Überlieferung (Gedächtnisprotokoll) war es dem Hülfsweichensteller und Freizeitmundartsprecher Joseph Ph. Buckenhüskes eine große Freude, von Haus zu Haus zu ziehen, und mit einem lustigen Lied* auf den Lippen, das so gar nicht den heutigen, überzogenen Vorstellungen einer wie auch immer gearteten politischen Korrektheit entsprach, bei den Hausbewohnern um eine kleine Spende für Süßigkeiten, Schnappes und ähnlichem zu betteln...
*Das "lustige Lied", welches heute noch in der Region um Grefrath und Oedt (b. Krefeld) Verwendung findet:
"Wenn et Fastelovend es,
dann jage we die Wu*.
Eier, Eier in dä Korf,
Läeverworsch dotu.
Lot dat Metzke sinke,
door dä fette Schinke,
Avrams Kätche
Dä Mann is duod
Die Vrouw is duod
Jüff dä Vrouw jet op die Schnuot
Dreemoal in de Trööt
Dreemoal in de Trööt
Dreemoal op de Stüver, Stüver
Vrouw!
Lot mer´s net zu lang woarde,
mer mödde noch en Hüske wier jonn,
Jüff ons en Ei,
dann jonn mer vorbei
Jüff ons en Cent,
dann sin mer content!"
*jage we die Wu - (niederländ. Fooi - Trinkgeld, Belohnung)
Wachskreide und Buntstift auf Karton
Format: ca. 20 x 30 cm
prieditis am 12. November 2009 im Topic 'Exkurs: Josef Ph. Buckenhueskes' | 1 Kommentar
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[670]
"St. Martin in Kempen"
1923: Der Hülfsweichensteller und Freizeitilluminati Joseph Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. wählt für seine Darstellung eines St.Martin - Laternenumzugs einen selten originellen Titel.
In der Dunkelheit der Strassen leuchten nur die Laternen und die gesamte Stadt ist auf den Beinen, um dem Spektakel der umziehenden Kinder beizuwohnen.
Eigentlich wollte Buckenhüskes auch am großen Laternenwettbewerb um den schönsten Laternenentwurf teilnehmen. Als er zum Abgabetermin vorstellig wurde, sah er jedoch, dass ansonsten nur schulpflichtige Kinder anwesend waren. Da wollte er kein Spielverderber sein...
Wachskreide und Buntstift auf Karton
Rückseitig mit Skizzen versehen
Format: ca. 17 x 20 cm
prieditis am 12. November 2009 im Topic 'Exkurs: Josef Ph. Buckenhueskes' | 1 Kommentar
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