(c) - POP SKURRILIST - Feine Qualitätskunst seit 2007
(c) eric prieditis

So, nachdem ich bereits drauf und dran war, mich wieder in den Urlaubsort zu begeben, um die vermißte Post höchstselbst abzuholen, kam heute die Erlösung!
Frau Bona meldet Posteingang!

Somit haben Sie nun die Gelegenheit, eine meiner kuriosesten Reisen, gespickt mit blanker Unwissenheit über fremde Kulturen sowie dem Hohelied auf sanitäre Anlagen der alten französischen Schule, bei meiner Urlaubsvertretung nachzulesen.
Beachten Sie dabei bitte unbedingt die Kommentare!!!

"Es gilt, das Risiko hier in einem Lazarett zu verenden, auf jeden Fall zu vermeiden."
-Brief N° 8 kann nun gelesen werden...

(c) eric prieditis

Ich für meinen Teil werde derweil die Füße noch ein wenig hochlegen...




Kommentar: Mit Verlaub und in aller Demut und nach Studium der Urlaubsvertretung.....Herr prieditis, Sie haben ganz gewaltig einen an der Klatsche (selbiges wurde übrigens mal innert 2 Tagen unabhängig voneinander gar 3 x über mich verlautbart und ich nahm es als Kompliment, was Sie nun besser auch tun)

Ja, ich glaube, ich finde Gefallen an Ihrer despektierlichen Äusserung....
Nicht ganz ohne Grund habe ich mir das Etikett "Pop Skurrilist" aufs Brevier gemalt =)

oh! hier wird gelobhuddelt. wohl wahr. *klatsch

"*klatsch"
ist das nun onomatopoetisch für "Backpfeife"?

Ohne Sie, Frau Bona, wäre das alles gar nicht zustande gekommen!

das ihre urlaubsvertretung in diesem jahr derart viel schreibkram zu übernehmen hat, stand nicht in der stellenbeschreibung. das haben sie geschickt eingefädelt!! aber sie werden mich nicht los. ätsch!

Das war zunächst auch nicht so geplant! Eigentlich wollte ich über die Renovierung... aber das wissen Sie nun bereits, warum und wieso das anders kam.

Die viele Schreiberei war auch für mich nicht ganz ohne Anstrengung. Sehen Sie, da war zunächst mal der klebrige Handballen und dann der Deckenventilator, der immer dieses doofe, dünne Luftpostpapier durcheinanderwirbelte und die auslaufenden Premiumstifte, die man dort nur gegen Zahngold tauschen kann, so teuer sind die dort (Herr gorillaschnitzel: Nehmense genug Kugelschreiber mit!)... ach, es war nur schlimm...

danke für den lacher... herrlich!!

(c) eric prieditis
2-spurige Straße...eigentlich
Dieses und weitere Bilder sehen Sie bei Frau Bona

BRIEF 2 gibt es hier!

Nach dem querlesen bin ich wahrlich erstaunt, was ich da so alles geschrieben habe. Das wird ein Klassiker der Nonsense-Literatur!

Oh was bin ich froh, daß Sie zurück sind (und Frau Bona so ordentlich Ihre Post abgetipt hat!).

So langsam lebe ich mich auch wieder ein und gewöhne mich an das usselige Wetter...

Sie Schelm, heute kam ungeknickte Post : ) und ich bin dann mal schlafen Rahmen kaufen.
Die Urgroßmutter paßt mit dem gestrengen Blick formidabel darüber *lach*

Haben Sie vielen Dank!

Sehr gerne geschehen. Es ist eine Freude zu wissen, daß wenigstens hier die Post ganz anständig funktioniert. Ungeknickt, Respekt! Richten Sie dem Postillon meinen Dank aus! =)

sehr unterhaltsam. ich kenne einige leute von dort, die tun immer so, als waer's da "normal". ich bin aber geneigt, ihnen eher zu glauben.

und ich bin auch neulich auf einem 12-stundenflug nicht aufgestanden. hinterher hatte ich das ganze pipi, das ich nicht gemacht hatt, in den fuessen, und dann musste ich auf socken aus dem flugzeug raus. oder hatten sie etwa diese struempfe an?

und dann wollte ich doch auch noch mal zum mahl laden. bild gefaellt naemlich. sagen sie mal, wann sie wieder kontinentaleuropaeisch fest essen koennen.

Exakt! Ich hatte Flieger-Strümpfe, Flieger-Schokolade und: Flieger-Rotwein ;O)
Auf dem Rückflug hatte ich keine Strümpfe (waren im Koffer), dafür aber Acetylsalidingenssäure.

Den Termin für die Druckübergabe bemailen wir, versprochen. Ich hätte da noch einen Spiegel, mit ulkigen Kötern drauf, wollen Sie den auch?

waeren sie schon mal hier gewesen, wuerden sie nicht fragen. ich nehme alles. im flur haengen zonen gaby und ehemals schicki rayne (kaputtgegangen, woertlich), sonst ist alles nackig!

och und jetzt lese ich erst richtig. einen echten spiegel? so einen, wie wir ihn seit wochen kaufen wollen? her damit!

Bzgl. Spiegel kann ich nix versprechen. ich suche mal. Eigentlich dachte ich, Sie würden lieber keinen Produktplatzierungsmerchandisespiegel haben wollen.

jaja, ich verstehe doch ab 20 uhr keinen humor mehr. und haette ja auch sein koennen, dass sie ulkige koeter auf einen spiegel gemacht haben. das waere dann gut. wenn irgendeine softdrink oder whiskyfirma koeter und schriftzuege auf einen spiegel macht, ist das nicht so gut. sie sehen, ich habe einen sehr differenzierten spiegelansatz.

Ab 2o.oo Uhr? Hm, vielleicht machen wir lieber ein Mittagessen daraus ;o)

neinnein, so schlimm ist es nicht. von angesicht zu angesicht bin ich besser. sonst koennen sie ja zur not immer so luftanfuehrungszeichen machen, wenn sie etwas ironisch meinen.

Dann befürchte ich mindestens eine Sehnenscheidenentzündung... die würde, so las ich mal in einer AU, auch ganz hervorragend mit meinem Namen korrespondieren.

Ah, da sind Sie ja wieder.
Sie haben mir übrigens nicht gefehlt, weil ich selber gefehlt habe. Ab morgen bin ich wieder charmanter.

Hahahaha... ich mag Sie auch so!

@herzbruch: Es tut mir aufrichtig leid, ich habe den Spiegel nicht mehr gefunden. Wahrscheinlich habe ich den bereits als Hochzeitsgeschenk genutzt - und dies bis dato wieder verdrängt/ vergessen...

Vielleicht sollte ich mir mal Gedanken machen, ob man so einen Spiegel bemalen kann ;o)

denken schadet ja nie. das sage ich beruflich auch sehr oft ;-)

Also, auf meine Worte

«gehen Sie gar nicht ein – so sehr ich Ihre zwinkernd-wickerige Antwort auch dankend genieße. Das Ignorieren der kulturellen Problemata, sei's drum.

Für die eigentliche Problematik gehe ich denn auf eine andere Seite. «

Eben hier: Ich bin in meinem savoir-vivre genannten Fundus auf ein altes Stückchen über Kartenspielerei namens Skat gestoßen, das ich gerne neu veröffentlicht und illustriert hätte. Ob ich dabei auf Sie zurückgreifen dürfte?

Das klingt interessant!

Hier auch nun von mir eine Doublette, die Karten betreffend:

Mir selber nicht mehr so richtig nachvollziehbar, kam ich auf den Gedanken:
"Der Runge, der alte Esoterikmaler, der hat der Welt was wirklich wichtiges hinterlassen! Nämlich die gespiegelten Spielkarten!",
deren Erfinder er wohl war.
Und weil ich auf eine sehr spirituelle Insel, deren Spiritualität furchtbar praktisch ausgeübt wird, mich begab, fand ich den Zusammenhang gegeben.
Ausführlicher steht das, so meine ich zumindest, in einem der, Sie ahnen es, reisenden Briefe.


Kurzum, ich sage zu.

Haben Sie
vergessen, dem Kursiven ein Ende zu setzen? Oder habe ich mich der Kryptik zu beugen und zu rätseln?

Ach,
entkryptikt. Danke.

All-so:
Das wäre der Anfang des Textes (aus den Siebzigern):
«Das hilft dem Vater auf die Mutter» sagt jemand, der einen fetten Stich gemacht hat. «Noch einmal, sagt das Mädchen», wenn er dieselbe Farbe weiterspielt. Beim Skat spricht man so, ob Lieschen Müller oder Annemarie Renger (die Damen dürfen's offziziell seit 1937) oder Richard Stücklen.

Als 1848 in Deutschland die Märzrevolution tobte, spielte sich im Residenzstädtchen Altenburg im Erzgebirge neben der großen noch eine kleine Revolution ab: Der Gymnasialprofessor J. F. L. Hempel verkündete die Geburtsstunde des Skats.
© Stubenzweig

Kommen wir dabei zusammen? Oder brauchen Sie mehr? Dann tät' ich das via Elektopost.

Jetzt nochmal ich:

Entschuldigung. Das Hin und Her zwischen Mala Fide hier und hier hat mich durcheinandergebracht.

Das macht nichts. Wir kamen ja zusammen. Ich hatte bereits ein neuerliches Blatt in Planung, da trifft es sich ganz gut, daß es auch direktemang eine Nutzung zu geben scheint.
Die Linolplatten sind bereits im Hause, es müssen nur noch die Messer gewetzt werden. Oder benötigen Sie eine schnelle Lösung?

Interessant finde ich am Skat die Herkunft der Redewendungen. Stammen diese aus der Zeit der Schützengräben? Weiß da wer was genaueres?

Zumindest ist die Sprache der Skat-Klopper eine schöne Sammlung deutscher Volksweisheiten...

Nein, keine Eile. Ich beruhige mich ja gerade ein wenig. Irgendwann die nächsten Tage. Sie wissen ja, was mañana in nicht mehr (?) kolonialisierten Landen bedeutet.

Ein bißchen was zur Bedeutung werde ich erzählen.

In den nicht mehr kolonialisierten Rheinprovinzen gibt es ein Äquivalent: "gleich"
Dieses Wörtchen kann hier durchaus ein Zeitfenster von mehreren Stunden (mit zwischenzeitlicher Erinnerung), wenn nicht gar Tagen, bedeuten. Quasi*
Ohne zwischenzeitliche Erinnerung: "Och, hab ich vergessen!"

Ich brüte bereits was aus, die Karten betreffend...


*auch ein sehr beliebtes Wort im Rheinland