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"Kreuz-Acht"
Ein Linolschnitt des Hülfsweichenstellers Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rheinland, aus dem Jahr 1923.
Ein weiteres Exemplar aus dem sog. "Kölner Konvolut", welches aus dem Umfeld der "Sammlung eines Jägers" stammt.
prieditis am 28. März 2011 im Topic 'Exkurs: Josef Ph. Buckenhueskes' | 10 Kommentare
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ich teile Ihre Begeisterung für diese Linolschnitte. Leider sind es keien bayrischen Karten. Daß sie so kommentarlos rezipiert werden, mag an der stillen Begeisterung liegen.
einemaria,
Montag, 28. März 2011, 22:46
sieht man mal, zu was der ganze alte Fußboden eigentlich so alles gut gewesen wäre.
einemaria,
Montag, 28. März 2011, 22:47
Ei der Daus... das wirft ja ein völlig neues Licht auf die ganze Chose! Fußbodenbelag! Wie konnte ich das nur übersehen! Ich muss mal direktemang ein wenig recherchieren. Denn der "Buckenhüskes Jupp", wie er in Kempen auch genannt wurde, war ja immerhin maßgeblich an der Ausgestaltung des Palais Belge in Kempen beteiligt.
prieditis,
Dienstag, 29. März 2011, 00:24
Was die Stille betrifft: Ich denke, die bucklige Bagage geneigten Betrachter warten ab, bis alle Schnitte präsentiert sind, um sich ein Gesammturteil zu erlauben.
Das es keine bayerischen Karten sind, darf nicht verwundern. Sollte der Hülfsweichensteller diese jemals zu Gesicht bekommen haben, so wäre dies sicherlich nur in den Schützengräben des "Großen Krieg" geschehen. Denn am Niederrhein, da war das wichtige Spiel nicht der Verein-nehmende Skat, sondern das ländlich geprägte "Tuppen" (Klopfen). Bei diesem Spiel stechen die beim Skat abfällig genannten "Luschen" die Bilder, die immerhin historischen Personen zugeordnet werden. Also, die Bilder, nicht die Luschen. Das ist erst ein Phänomen der Moderne und hängt mit der Emanzipation des Bürgertums seit den späten 1980er Jahren zusammen...
Das es keine bayerischen Karten sind, darf nicht verwundern. Sollte der Hülfsweichensteller diese jemals zu Gesicht bekommen haben, so wäre dies sicherlich nur in den Schützengräben des "Großen Krieg" geschehen. Denn am Niederrhein, da war das wichtige Spiel nicht der Verein-nehmende Skat, sondern das ländlich geprägte "Tuppen" (Klopfen). Bei diesem Spiel stechen die beim Skat abfällig genannten "Luschen" die Bilder, die immerhin historischen Personen zugeordnet werden. Also, die Bilder, nicht die Luschen. Das ist erst ein Phänomen der Moderne und hängt mit der Emanzipation des Bürgertums seit den späten 1980er Jahren zusammen...
prieditis,
Dienstag, 29. März 2011, 04:16
Im übrigen ist die Stille natürlich ein kolossaler Skandal! ;o)
prieditis,
Dienstag, 29. März 2011, 17:40
für Fußbodenleger das Spiel der Wahl, das versteh ich. ... entweder es sind die Ausstrahlungen des Tennisarms oder ich hab mir den Rücken verrissen, beim Versuch noch schnell selbst meine Linolplatten zu finden. Ein schöne Medium. Wer macht heute noch Kupferstiche? Bildhauerei ;)
Es paßt sehr gut zu Ihrer Buchmalerei - ich finde aber auch insgesamt zu ihrem Stil, den ich sehr schätze.
Es paßt sehr gut zu Ihrer Buchmalerei - ich finde aber auch insgesamt zu ihrem Stil, den ich sehr schätze.
einemaria,
Mittwoch, 30. März 2011, 00:28
Ich hege bereits den Verdacht, daß Sie gar nicht mal so falsch liegen. Fußbodenleger geht zumindest in die Richtung Trockenbau. Die einzelnen Linolplatten haben eine annähernd gleiche Form und Größe. Möglich wäre, daß der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes diese Platten als Vorlage für ein Fries zur Ausgestaltung des "Spielzimmers" im Kempener Palais Belge erstellte, in dem die belgische Ortskommandantur untergebracht war.
Vielen Dank für das liebe Kompliment!
Vielen Dank für das liebe Kompliment!
prieditis,
Donnerstag, 31. März 2011, 14:43
Erinnert mich an ein Bild, das demnaechst bei mir zu finden ist : )
sid,
Dienstag, 29. März 2011, 20:50
sie haben post. lieber spaet als nie, sagt man ja so schoen.
herzbruch,
Dienstag, 29. März 2011, 22:58