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"Nachgereichter Entwurf für das Freiheitsdenkmal am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz II"

Idee:
Der ganze schöne Platz wird mit Betonplatten belegt. Diese Betonplatten zieren erhabene Texte, die im Ministerium für Liebe Staatssicherheit gefunden wurden - von den Bürgern der DDR beschriftete Wahlzettel. Laut Wahlgesetz der DDR hätten diese Wahlzettel vernichtet werden müssen...
Erhaben ist die Schrift, eine nachempfundene Schreibmaschinentype (die Stasi hat alles auf Maschine getippt), damit man sich darum auch kümmern muss. Denn ansonsten, wenn das alles mit Füßen getreten wird, dann tritt es sich ab und verschwindet somit aus dem kollektiven Gedächtnis.


Nicht verfrorener als die eingereichten Entwürfe, die am vergangenen Wochenende mit bis zu 25.000 Euro prämiert wurden.
Freuen Sie sich auf weitere Entwürfe aus meiner Hand, denn ich habe in der Schublade gewühlt und noch so einiges gefunden, was eigentlich in den Mü...




Mist, da habe ich die Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom vergangenen Samstag doch schon ins Altpapier geworfen. Sonst könnten die Blogbesucher mal sehen, was da so entworfen wurde. Vor allem den stinknormalen rot-weißen Leuchtturm, den einer da als Einheitsdenkmal hinstellen wollte.

Nun braucht und will hier zwar keiner überhaupt ein Denkmal, aber darum geht's ja nicht. Also sollten wir uns alle nach Kräften mühen und einen der prieditisschen Entwürfe durchdrücken.

Kann ich mich noch nachträglich in den Wettbewerb einklagen? Immerhin wurde ich nicht angeschrieben und somit vom Wettbewerb ausgeschlossen...

Und in Anbetracht der in der LVZ gezeigten Entwürfe, also, ich meine, da ist doch Gefahr in Verzug!

http://www.lvz-online.de/entwuerfe-zum-leipziger-einheitsdenkmal/r-detailansicht-galerie-17946-782844.html