
Ein weiteres Highlight der kommenden "Kleine Werkschau" im Café Himmelreich in Flingern.
Ich werde persönlich zum anfassen, mit einer Flasche "Kremang" anwesend sein. Und zwar so ziemlich genau ab 18.oo Uhr.
Sollte die Flasche "Kremang" frühzeitig geleert sein, stehen auch noch andere Getränke zur Verfügung ;o)
Adresse:
Birkenstraße 73
40233 Düsseldorf - Flingern
Haltestelle Wetterstraße (Linie 709)
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Nachtrag, 3.8.:
Die Bilder hängen! Wer mag, kann sie sich bereits jetzt bei Kaffee und Kuchen anschauen...und mir am Donnerstag lästige Fragen stellen ;o)
Die Arbeiten dieser Woche werde ich nachträglich veröffentlichen...

[930]
"Seelenblick mit Augenringen"
Bleistift auf Papier
Format: ca. 15,5 x 23 cm
1923: der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., findet in dem Agrarökonomen Peter Bartz einen glühenden Verehrer seiner Kunst. Für einen Liter Milch erteilt er Buckenhüskes den Auftrag, ein schönes Blumenmotiv zu zeichnen. Allerdings sollte Bartz Frau Christina "Stine" ebenfalls verewigt werden. Da Familie Bartz, so kolportierte es die Gemeinschaft der Kempener, dem Thomas-Bitter (regionale Spirituose) nicht gänzlich abgeneigt gewesen sei, fertigte der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes das "Blumenbild" in obiger Ausführung. Nachdem Peter Bartz die Zeichnung sah, soll er, sinngemäß aus dem Limburgischen übertragen, gesagt haben, Buckenhüskes könne sich die Milch abschminken und statt dessen seinen Kühen den rektalen Bereich mit der Zunge reinigen. Im Kontext der damaligen Zeit eine ländlich deftige, aber ebenso zärtlich mitfühlende Aussage, daß die Kunst nicht die Zustimmung des Rezipienten getroffen hat.
Glücklicherweise, möchte man heute sagen. Denn der Hof der Familie Bartz wurde 1950 abgerissen und wer weiß, ob dieses Meisterwerk des Buckenhüskes jemals für die Öffentlichkeit sichtbar geworden wäre.
In späterer Zeit wurde häufig darüber spekuliert, ob man diese Arbeiten des Buckenhüskes´schen Œuvre
dem "Abstrakten Floralismus", einer wenig bekannten Spielart des "Informel", zuordnen muss. Zumindest, als wegweisender Vorläufer vereint Buckenhüskes einige wesentliche Merkmale.
Ein bahnbrechender Fund im Kempener Umland führte jedoch den Beweis, daß der Hülfsweichensteller eine gänzlich eigene Richtung verfolgte und gerade deshalb eindeutig als "Niederrheinisch Progressiver" einzuordnen ist.
"Niederrheinisch Progressiv": eine Bezeichnung für den Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes, die sich einzig und allein aus folgendem Umstand ableitet:
Buckenhüskes nutzte für mindestens eines seiner Werke ein Kolben- Füllermodell namens "Progress".
prieditis am 01. August 2010 im Topic 'Exkurs: Josef Ph. Buckenhueskes' | 0 Kommentare
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[929]
"Dumm aus der Wäsche geguckt"
Bleistift auf Papier
Format: ca. 15,5 x 23 cm
1923: der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. findet Inspiration in den heimischen Wäschebergen. Die Peschwiesen (große Flächen, auf denen man zu damaliger Zeit die Wäsche zum bleichen auslegte) waren ihm oft zu weit entfernt. So knüllte sich die Wäsche bei ihm zu großen Haufen. Nur, wenn es gar nicht mehr anders ging, nahm er einen Berg Wäsche, und transportierte sie auf Händen hinaus, auf die Wiesen. Seine Wäscheberge scheinen so groß gewesen zu sein, daß nur noch ein Auge herauslugte. Das obige Werk ist sicherlich eines der wenigen Selbstportraits des Hülfsweichenstellers Josef Ph. Buckenhüskes. Und man darf annehmen, daß seine Wäsche gestärkt war.
In späterer Zeit wurde häufig darüber spekuliert, ob man diese Arbeiten des Buckenhüskes´schen Œuvre
dem "Abstrakten Floralismus", einer wenig bekannten Spielart des "Informel", zuordnen muss. Zumindest, als wegweisender Vorläufer vereint Buckenhüskes einige wesentliche Merkmale.
Ein bahnbrechender Fund im Kempener Umland führte jedoch den Beweis, daß der Hülfsweichensteller eine gänzlich eigene Richtung verfolgte und gerade deshalb eindeutig als "Niederrheinisch Progressiver" einzuordnen ist.
"Niederrheinisch Progressiv": eine Bezeichnung für den Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes, die sich einzig und allein aus folgendem Umstand ableitet:
Buckenhüskes nutzte für mindestens eines seiner Werke ein Kolben- Füllermodell namens "Progress".

Nächste Woche Donnerstag (5.August) eröffne ich eine kleine Werkschau im Café Himmelreich, in Düsseldorf. Die Arbeiten kann man zwar jetzt bereits kaufen...äh, angucken. Aber nächste Woche bin ich persönlich zum anfassen, mit einer Flasche "Kremang" anwesend. Und zwar so ziemlich genau ab 18.oo Uhr.
Adresse:
Birkenstraße 73
40233 Düsseldorf

[928]
"Jeknüddelte Wäsch"
Bleistift auf Papier
Format: ca. 15,5 x 23 cm
1923: Heimgekehrt von den "Sinnierungen über gerechte Sprache" entschliesst sich der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., der Malerei als Stilmittel des überkommenen Bürgertums, zu entsagen und fortan (auch aus Kostengründen) zu zeichnen. Den zuvor entliehenen Füller (Modell: Progress) musste er wieder abgeben. Also nimmt Buckenhüskes flugs den Bleistift zur Hand. Seine zukünftige Motivwahl soll ebenfalls fernab des bürgerlichen sein. Das erste, was ihm ins Auge fällt, sind die heimischen Wäscheberge...
"Niederrheinischer Progressiver" eine Bezeichnung für den Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes, die sich einzig und allein aus folgendem Umstand ableitet:
Buckenhüskes nutzte für mindestens eines seiner Werke ein Füllermodell namens "Progress".