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Freitag, 13. August 2010
(c) eric prieditis
[941]

"Na, jetzt sag mir nur" ,Bleistift, aus:

"Das Geheimnis der alten Mamsell Buckenhüskes"

oder

"Ein Stundenbuch"

1923: Der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. illustriert ein Buch der (damals) bekannten Autorin E. Marlitt. Anscheinend war es keine Auftragsarbeit, denn Buckenhüskes illustrierte über die gedruckten Buchstaben, so daß der literarisch wertvolle Text teilweise unleserlich wurde.

Wurde bis gestern noch darüber gestritten, ob Buckenhüskes mit seinen Zeichnungen in diesem Buch, die stilistisch zwischen "Abstraktem Floralismus" und "Niederrheinisch Progressiv" einzuordnen sind, eine Aussage zu dem Text der Marlitt treffen wollte oder ob es lediglich Buckenhüskes Wunsch war, endlich einmal ein eigenes Buch zu verfassen, hat man sich zumindest dazu durchgerungen, den einzelnen Zeichnungen Titel zu vergeben.
Ganz im Sinne des Hülfsweichenstellers werden (nachträglich) die ersten Worte der jeweiligen "bezeichneten" Seite als Titel herhalten. Dies soll dem geneigten Betrachter eine kleine Hilfestellung sein.



(c) eric prieditis
[940]

Ohne Titel, Tusche, aus:

"Das Geheimnis der alten Mamsell Buckenhüskes"

oder

"Ein Stundenbuch"

1923: Der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. illustriert ein Buch der (damals) bekannten Autorin E. Marlitt. Anscheinend war es keine Auftragsarbeit, denn Buckenhüskes illustrierte über die gedruckten Buchstaben, so daß der literarisch wertvolle Text teilweise unleserlich wurde.

Es wird noch darüber gestritten, ob Buckenhüskes mit seinen Zeichnungen in diesem Buch, die stilistisch zwischen "Abstraktem Floralismus" und "Niederrheinisch Progressiv" einzuordnen sind, eine Aussage zu dem Text der Marlitt treffen wollte oder ob es lediglich Buckenhüskes Wunsch war, endlich einmal ein eigenes Buch zu verfassen...



Mittwoch, 11. August 2010
(c) eric prieditis
[939]

Ohne Titel, Bleistift, aus:

"Das Geheimnis der alten Mamsell Buckenhüskes"

oder

"Ein Stundenbuch"

1923: Der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. illustriert ein Buch der (damals) bekannten Autorin E. Marlitt. Anscheinend war es keine Auftragsarbeit, denn Buckenhüskes illustrierte über die gedruckten Buchstaben, so daß der literarisch wertvolle Text beinahe unleserlich wurde. Was genau Josef Ph. Buckenhüskes mit diesen Zeichnungen ausdrücken wollte, ist noch gänzlich unbekannt. Denn, geneigte Betrachter, dieses "Stundenbuch" des Hülfsweichenstellers Josef Ph. Buckenhüskes habe ich erst am gestrigen Tage in der Rumpelkiste eines Düsseldorfer Antikwariats entdeckt und käuflich erworben.



(c) eric prieditis
[938]

"Das Geheimnis der alten Mamsell Buckenhüskes"

oder

"Ein Stundenbuch"

Heute: Beim Stöbern, in einer Bücherkiste eines Düsseldorfer Antikwariats, habe ich obiges Büchlein entdeckt und fast hätte mich der Schlag getroffen!
Ein Buchdeckel, der, in deutscher Schreiblernschrift verfasst (die heutzutage kaum noch einer zu lesen vermag), den Namenszug des Hülfsweichenstellers Josef Ph. Buckenhüskes trägt. Ich habe das Büchlein selbstverständlich käuflich (sehr günstig) erworben und bin hin und weg. Nicht so sehr wegen der Literatur der Frau Marlitt, die als Vorreiterin der Herz-Schmerz-Romane gilt. Vielmehr wegen dem, was der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus diesem Buch mit Vorsatz gemacht hat. Und das nicht nur auf dem ebenso genannten (Vorsatz-)Papier.
Doch dazu später mehr. Zunächst möchte ich mich etwas näher mit der Historie dieses Buches beschäftigen und ein wenig darin schmökern, bevor ich den Inhalt der Öffentlichkeit zur Schau stelle. Nur eine Kostprobe vorab:

Das handschriftlich verfasste Ex Libris im Kommentar.



Dienstag, 10. August 2010
(c) eric prieditis
[937]

"Betreten verboten"

Acryl auf Leinwand auf Schnürschuh

Format: Größe 45


An der Schnürstelle zwischen Kunst und Alltag: Ein handbemalter Turnschuh, der seinesgleichen sucht.
(Und dazu musste ich noch nicht einmal das Medium wechseln! Pinsel, Acrylfarbe, Leinwand.)

Der Schuh ist übrigens ein prominenter Protagonist aus einem anderen Kunstwerk.



Montag, 9. August 2010
(c) eric prieditis
[936]

"Gesichts Tatu"

Tusche auf Papier

Format: ca. 24 x 34 cm

1923: inspiriert von den Fotoreportagen der Wochenschrift "Ausland" und den Berichten des Kolonialreisenden Karl von den Steinen, verschreibt sich der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., voll und ganz der "Archaisch Primitiv" Kunstrichtung. Die obige Zeichnung diente als Vorlage für eine Körperverzierung beim Niers-Schiffer Johann Kleintitschen. Ob diese Vorlage Verwendung fand, ist allerdings nicht belegt.



(c) eric prieditis
[935]

"Markesas Greiff"

Tusche auf Papier

Format: ca. 24 x 34 cm

1923: der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., entdeckt in einem Antikwariat in Tegelen (NL), eine Ausgabe der Wochenschrift "Ausland".
Darin findet der, orthografisch stets auf der Höhe der Zeit befindliche, Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes Berichte über die Körperverzierungen der französischen Polynesier. Sie ähneln den, mit Nadel und Tinte in die Haut geritzten Motiven, wie sie bereits seit einigen Jahren bei den Niers-Schiffern Mode waren.
Buckenhüskes beschliesst, die wenig einträgliche Stilrichtung des "Niederrheinisch Progressiv" aufzugeben. Vielmehr will er sich nun ganz dem "Archaisch Primitiv" verschreiben.



(c) eric prieditis
[934]

"Metamorphose"

Tusche auf Papier

Format: ca. 24 x 34 cm

1923: dem Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld. beginnt zu ahnen, daß die Welt für "Niederrheinisch Progressiv", noch nicht bereit zu sein scheint.
Vermutlich ist die obige Zeichnung eine Form des Selbstportraits. Buckenhüskes sucht für sich quasi eine neue Form...



(c) eric prieditis
[933]

"Die Zwiebel stinkt"

Dicke Tinte auf Papier

Format: ca. 24 x 34 cm

1923: Aus Wut und Verdruß über die Nichtbeachtung seiner eingereichten Zeichnungen, fertigt der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., obige Zeichnung an. Eine Allegorie auf den Reichsausschuß für Technik und Landwirtschaft.

Weil aber Buckenhüskes ein einfacher Mann ist, hat er Angst vor Repressalien und sendet obiges Schmuckblatt nicht, wie geplant, per Post an den o.g. Reichsausschuß, sondern... er lässt es gleich bleiben.



(c) eric prieditis
[932]

"Moose und Flechten"

Tusche auf Papier

Format: ca. 24 x 34 cm

1923: der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., nimmt mit der obigen Zeichnung an einem Wettbewerb des Reichsausschuß für Technik und Landwirtschaft, teil.

Dieser zweite Versuch des Hülfsweichenstellers, mit seiner neuen Kunstrichtung, dem "Niederrheinisch Progressiv", einen großen Wurf zu landen, schlug bei dem mehrheitlich "niederrheinisch konservativ" denkenden Wettbewerbsausschuß zu einer völligen Nichtbeachtung. Kommentarlos erhielt er seine Bewerbungszeichnungen zurück.



(c) eric prieditis
[931]

"Knoblauch und seine Dünste"

Bleistift auf Papier

Format: ca. 15,5 x 23 cm

1923: der Hülfsweichensteller Josef Ph. Buckenhüskes aus Kempen/ Rhld., nimmt mit der obigen Zeichnung an einem Wettbewerb des Reichsausschuß für Technik und Landwirtschaft, teil.